Artikel mit dem Tag "Freiburg"



01. August 2016
ZUM FALL: Im Jahr 2007 musste sich das LG Köln (Aktenzeichen: 25 O 592/01) mit der Frage auseinandersetzen, welche Ansprüche der Geschädigten und ihren Eltern zustehen, wenn im Rahmen der Geburt zahlreiche verschiedene Behandlungsfehler begangenen wurden, die zur Entstehung eines Geburtsschadens geführt haben. Sachverhalt Die Mutter der Geschädigten begab sich am 6. September 1996 in der 40. Woche ihrer Schwangerschaft zur Entbindung in die Abteilung der Gynäkologie des beklagten...
21. Juli 2016
ZUM FALL: Im Jahr 2009 mussten sich zunächst das LG Gera (Aktenzeichen: 2 O 15/05) und im Anschluss das OLG Jena (Aktenzeichen: 4 U 459/09) mit der Frage auseinandersetzen, welche Ansprüche dem Geschädigten zustehen, wenn eine medizinisch dringend gebotene Notsectio erst mit 30 Minuten Verzögerung durchgeführt wird und dadurch ein Geburtsschaden entsteht. Sachverhalt Die Mutter des Klägers wurde am 25. März 1993 im Endstadium ihrer Schwangerschaft zur Entbindung bei der Beklagten mit...
20. Juni 2016
Behandlungsfehler bei kosmetischen Operationen Heutzutage werden in Deutschland tausende Schönheitsoperationen durchgeführt. Und nicht selten kommt es dabei vor, dass Etwas nicht zur Zufriedenheit des Patienten läuft. Dabei kann es natürlich auch zu Komplikationen kommen. Im Gegensatz zu anderen Operationen ist bei den kosmetischen die Aufklärung besonders wichtig. Vor allem, da der Patient meist sehr genaue Anforderungen an den Arzt in Bezug auf das Ergebnis der Operation stellt. Deshalb...
20. Juni 2016
Ärztliche Fehler während der Schwangerschaft Es kann passieren, dass ein Kind mit einer Behinderung auf die Welt kommt. Dabei mag es Eltern geben, die dem Arzt dafür die Schuld geben. Beispielsweise mit der Begründung, dass dieser dies hätte sehen müssen bei den Untersuchungen. Leider ist das einfacher gesagt als getan, denn rechtlich gesehen macht sich der Arzt nicht strafbar. Es kann nämlich sein, dass es keine Zeichen gibt, die vermuten lassen, dass ein ungeborenes Kind eine...
16. Mai 2016
Entscheidung OLG Karlsruhe, Urt. v. 7. 8. 1996 - 7 U 251/93 Es liegt ein grober Behandlungsfehler vor, wenn bei Verdacht auf ein Rektumkarzinom keine Koloskopie vorgenommen wird Zum Fall: Ein Patient leidet an starken Bauchschmerzen und es wird Blut aus dem Darmbereich mit entleert. Es besteht der Verdacht auf ein Rektumkarzinom. Als Rektum oder auch End- oder Mastdarm werden die letzten 16 cm des Darms bezeichnet. Eine Koloskopie muss durchgeführt werden, um abzuklären, woher die Blutungen...
11. Januar 2016
Zur Entscheidung des OLG Koblenz, Urt. v. 3. 5. 2007 - 5 U 567/05 Geburtsschaden und Arzthaftung Es liegt ein grober Behandlungsfehler vor, wenn das CTG beim ungeborenen Kind Unregelmäßigkeiten der Herztöne aufzeigt und keine Blutgasanalyse vorgenommen wird. Zum Fall: Eine schwangere Patientin wird mit Wehentätigkeit in der Frauenklinik aufgenommen. Zur Überwachung der Herztöne des Kindes wird die Patientin an ein CTG angeschlossen. Im Verlauf der Überwachung kommt es immer wieder zu...
02. Juli 2015
Entscheidung BGH, NJW 1989, 2332: Eine unterlassene Röntgendiagnostik ist ein grober Behandlungsfehler Zum Fall: Ein Mann verunglückte bei einem Verkehrsunfall und kam mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus. Im Krankenhaus gab der Patient starke Schmerzen im Schultergelenk an. Der behandelnde Arzt musste in diesem Fall dem Verdacht einer Eckgelenkssprengung nachgehen, nachdem der Patient auch Tage nach dem Unfall weiter über starke Schmerzen im Bereich der Schulter klagte. Dies erfolgt...
08. Juni 2015
Zur Entscheidung des OLG Köln, VersR 1997, 366: Erfolgt der tägliche Verbandswechsel nicht durch den Arzt bei einem luxiertem Mittelfinger, der operativ eingerichtet wurde, so ist dies ein grober Behandlungsfehler! Zum Fall: Der Patient erlitt durch einen Sturz eine Luxation des Mittelfingers. Die operative Versorgung der Luxation erfolgte verspätet, deshalb musste mit einem erhöhten Infektionsrisiko gerechnet werden. Auf Grund dieser Gegebenheiten war der tägliche Verbandswechsel von...
02. Juni 2015
Zur Entscheidung des OLG Karlsruhe vom 14.11.2007 - 7 U 251/06 Wird bei einem Kind, das zur U5 Untersuchung vorgestellt wird, ein Schielen festgestellt, muss das Kind unverzüglich einem Augenarzt vorgestellt werden. Erfolgt dies nicht, ist dies ein grober Behandlungsfehler. Zum Fall: Ein sieben Monate altes Kind wurde zur U 5 beim Kinderarzt vorgestellt. Dieser stellte bei der Untersuchung fest, dass beim Säugling ein Schielen vorliegt. Eine Überweisung und damit eine Vorstellung bei einem...
18. April 2015
Ordnet ein Durchgangsarzt eine besondere Heilbehandlung an und führt diese auch selbst durch, dann haftet er nach zivilrechtlichen Grundsätzen auch dann, wenn die sachgerechte Behandlung auf Grund einer fehlerhaften Auswertung einer Röntgenaufnahme, die vor der Anordnung der besonderen Heilbehandlung angefertigt wurde, nicht erfolgte. Zum Fall: Wegen fehlerhafter ärztlicher Behandlung des Durchgangsarztes klagt die Patientin auf Schmerzensgeld und die Feststellung eventuell weiterer...

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