Michael Graf Patientenanwälte. Wir vertreten nur die Patientenseite! Spezialisten bei Arzthaftung, Medizinschaden und Personenversicherungsrecht.

Arzneimittelhaftung.

Michael Graf Patientenanwälte Freiburg.

Gefährliche Medikamente für Patienten.

Auf dieser Website finden Patienten mit Medikamenten-/ Arzneimittelschaden rechtliche Unterstützung. Unsere Kanzlei verhilft geschädigten Patienten zu Ihrem Recht. 

Rechtsanwalt Michael Graf verklagt pharmazeutische Unternehmer und Arzneimittelhersteller.
Rechtsanwalt Michael Graf verklagt pharmazeutische Unternehmer und Arzneimittelhersteller.

Ein Beispiel: Das Medikament Zinbryta von Biogen.

Daclizumab (Zinbryta) & Tysabri (Natalizumab).

Ähnlich dramatisch sind die Auswirkungen des Medikaments Daclizumab (Zinbryta) des Herstellers Biogen. Eigentlich war das Präparat zur Behandlung von Patienten mit Multiple-Sklerose gedacht. Der humanisierte monokloane Antikörper sollte den Betroffenen helfen, ihr Schübe zu verhindern.

 

Die europäische Arzneimittelagentur EMA brachte das Präparat im Jahr 2016 auf den Markt. Dabei unterschätzte sie die die Nebenwirkungen des Wirkstoffes. Dieser Fehler war folgenschwer: Die mit dem Präparat behandelten Patienten erlitten teilweise schwerste gesundheitliche Schäden. Viele von ihnen erkrankten an Hepatitis oder Hirnerkrankungen oder verstarben an Leberversagen. Gerade deutsche Patienten waren in hoher Anzahl von den schweren Folgen des Präparats betroffen. Denn viele deutsche Klinken und Ärzte führten sogenannte „Anwendungsbeobachtungen“ durch, in deren Rahmen sie Verträge mit dem Hersteller Biogen geschlossen hatten. Pro Patient, dem das Präparat verabreicht wurde, sollten die Ärzte über 5 Jahre lang ein Honorar von 1320,00 Euro erhalten. Die Anwendungsstudien sollten die Wirksamkeit, die Sicherheit und die Verträglichkeit des Präparats im klinischen Alltag gezielt erfassen. So wurden in Deutschland knapp 3000 MS-Patienten mit Zinbryta behandelt, während sich im europäischen Ausland gerade einmal 400 entsprechende Patienten fanden.

 

Inzwischen wurde das Medikament Zinbryta vom Markt genommen. Doch viele Menschen haben durch die Einnahme des Präparats folgenschwere und bleibende gesundheitliche Schäden - bis hin zum Tod - erlitten. Gerne helfen wir den Betroffenen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche. 

Das Medikament Zinbryta von Biogen.
Das Medikament Zinbryta von Biogen.

Arzneimittelhaftung am Beispiel Biogen.

Das neue Medikament Daclizumab (Zinbryta) wurde - wie gesagt- von den Herstellen Biogen fabriziert. Das Medikament ist ein humanisierter monokloaner Antikörper. Es soll -wie bereits erläutert- Patienten, die Multiple-Sklerose (MS) haben, helfen und Schübe vermindern. 

 

Im Juli 2016 verursachte die Europäische Arzneimittel Agentur EMA folgenschwere Fehler. Sie unterschätzen die Gefahr der Nebenwirkungen wie zum Beispiel: Hirnerkrankungen, Hepatitis etc. Klinische Studien erwiesen,  dass dieses Medikament schwere Nebenwirkungen hat unteranderem auch Leberversagen.

 

Trotz allem hatte die EMA das Produkt von Biogen auf den Markt gebracht.

 

Laut einem TV-Bericht der ARD "Wie Ärzte mit lukrativen Anwendungsbeobachtungen Patienten gefährden, 26.04.2018 | Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg" sind folgende erschreckende Thesen zu nennen:

  1. Auffällig ist, dass in Deutschland  ca. 2.890 MS-Kranke Patienten mit diesem Medikament behandelt werden und in den anderen EU-Ländern gerade mal 400 Patienten.
  2. Im Jahr 2016 wurde bei einem 26-Jährigen Mädchen die Krankheit MS festgestellt. Sie nahm dieses Medikament sechs Monate lang und starb schließlich an den verheerenden Nebenwirkungen, akutem Leberversagen. Drei weitere Patienten starben an den Nebenwirkungen und 25 kämpfen dagegen.
  3. Die Pharmaindustrien drängten die Ärzte, die Risiken außer acht zulassen. Ihr Lockmittel ist Geld.
  4. Um ein neues Medikament schnell in Deutschland zu verbreiten, werden sogenannte „Anwendungsbeobachtungen“ von den Ärzten und Kliniken durchgeführt. Sie bekommen von der Firma Biogen einen Vertrag über die Studie Daclizumab (Zinbryta) mit einer Geheimhaltungklausel, worin auch das Honorar des Arztes geregelt ist.
  5. Über 5 Jahre werden pro Patient 1.320,00€ an den Arzt bezahlt.
  6. Auf einem Neurologischen Kongress im September 2017 wurde Biogen mit dem Produkt Zinbryta als innovativstes Produkt ausgezeichnet.
  7. Der Verkaufsleiter von Biogen sprach beim Kongress: „Zinbryta ist wie ein „Robin Hood“ für das Immunsystem. Er nehme von den Reichen und gebe es den Armen, das mache dieses Produkt angeblich so besonders.
  8. Die Anwendungsbeobachtungen sollen laut dem Hersteller Biogen, die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit des Medikamentes im klinischen Alltag gezielt erfassen.
  9. Doch für die Realität ist die Anwendungsbeobachtung nutzlos, da diese Anwendung einer Studie nicht anerkannt wird.
  10. Man sagt: „ Anwendungsbeobachtungen = Marketing.“  Direkt nach einer Zulassung eines neues Medikaments darf man es in Deutschland verkaufen und den Preis frei bestimmen.
  11. Im Fall Zinbryta wurde nun am 02.03.2018 die „Notbremse“ gezogen und alle Zinbryta weltweit vom Markt genommen.
  12. Die Pharmaindustrien benutzen Deutschland mithin als „Spielwiese“. 
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Enzephalitis / Weltweite Rücknahme von MS-Medikament Zinbryta - Ärzteblatt, 4. März 2018
Enzephalitis: Weltweite Rücknahme von MS
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Unsere Anspruchsschreiben in Sachen Daclizumab:

Lesen Sie hier, wie wir wegen den Medikamenten DACLIZUMAB (ZINBRYTA) & TYSABRI (NATALIZUMAB) gegen den Hersteller BIOGEN Schadensersatzansprüche geltend machen:

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Schadensersatz gegen Biogen wegen Medikament Tysabri mit dem Wirkstoff Natalizumab
Schadensersatz gegen Biogen wegen Medika
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Schadensersatz gegen Biogen wegen Medikament Zinbryta mit Wirkstoff Daclizumab
Schadensersatz gegen Biogen wegen Medika
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