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AMELIE VON SCHOENAICH, Patientenanwältin

Rechtsanwältin mit Schwerpunkt im Medizin- & Versicherungsrecht

PORTRAIT VON AMELIE VON SCHOENAICH

Wie kamen Sie zum Jurastudium? 

Ich recherchiere gerne und die Suche nach dem besseren Argument hat seinen Reiz. Ungern wollte ich jedoch nur mit Büchern arbeiten. Der direkte menschliche Austausch lag mir mindestens genauso sehr am Herzen.

Daneben war ich immer schon begeistert von Sprache und ihren Möglichkeiten. Ein treffsicherer Ausdruck ist in der juristischen Arbeit von immenser Wichtigkeit. 

 

Ein weiterer Anstoß war meine Faszination dafür, wie dieses theoretische Konstrukt des Rechtssystems in das reale Leben greift und umgekehrt.

 

Warum Medizin- und Versicherungsrecht?

Nachdem ich mein Studium in Passau beendete hatte, erhielt ich die Gelegenheit in einer Medizinrechtskanzlei zu arbeiten, welche ebenfalls ausschließlich Patienten im Arzthaftungsrecht vertritt. 

 

Hier lernte ich dieses Rechtsgebiet zum ersten Mal kennen. Ich musste feststellen, dass auch heute noch die Durchsetzung von Patientenrechten mit vielerlei Schwierigkeiten verbunden ist. Daraus entstand mein Wille, meine berufliche Laufbahn in diesem Rechtsgebiet auf der Patientenseite fortzusetzen.

 

Das Versicherungsrecht stellt für mich eine ideale Kombination dar. Auch dabei ist zu beobachten, dass die Versicherungsgesellschaften gegenüber den Versicherungsnehmern einen enormen Wissensvorsprung besitzen. Hier verstehe ich es als meine Aufgabe, den Mandanten zur Seite zu stehen und diesen Vorsprung durch meine Fachkenntnisse auszugleichen. Daneben handelt es sich um eine rechtlich sehr spannende Materie, bei welcher man bei der Auslegung interpretationsbedürftiger Bedingungen seine ganze juristische Kreativität entfalten kann.

 

Fällt Ihnen spontan ein Fall ein, der Sie sehr bewegt, würden Sie uns diesen kurz schildern?

Sehr bewegt mich der Fall eines 8-jährigen, an Leukämie erkrankten Mädchens. Nachdem es in der Vergangenheit seine Leukämie-Krankheit gut überstanden hatte, wurde es wegen geringer Beschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert. Vor Ort wurden dem Kind Medikamente verabreicht, woraufhin es zu Komplikationen kam. Seine Hände schwollen an, verfärbten sich unnatürlich und das Mädchen bekam immer schwerer Luft. Der gesamte Körper zeigt extreme Abwehrreaktionen. Trotz der eindringlichen Bitte der Eltern, ihr Kind eingehender zu untersuchen, verwiesen die Ärzte jedoch immer nur darauf, dass der Blutdruck gut sei. Durch Zufall entdeckte ein weiterer Arzt des Krankenhauses das Mädchen, erkannte sofort eine Blutvergiftung und veranlasste die Verlegung auf die Intensivstation. Leider zu spät. Das Mädchen verstarb nur wenige Stunden später. 

 

Wie gehen Sie mit den Schicksalsschlägen der Mandanten um?

Ich halte mir immer wieder vor Augen, mit welchem Auftrag die Mandanten zu uns und mir gekommen sind: Ihre juristischen Ansprüche durchzusetzen. Ich lege einen sehr hohen Maßstab an meine Arbeit und leiste diese mit größter Gewissenhaftigkeit. Hierdurch hoffe ich, den Mandanten so zu helfen, wie sie es von mir erwarten. 

 

Was ist aus Ihrer Sicht das größte Ärgernis im Alltag eines Rechtsanwaltes, wie könnte man dies ändern?

Das Verharren der Parteien in ihrem Blickwinkel und die Weigerung, sich auf andere Sichtweisen einzulassen, ist oft mühsam. Ein gelegentliches „Aufeinanderzugehen“ wäre sehr hilfreich. 

 

Was ist aus Ihrer Sicht die unsinnigste Vorschrift oder Rechtsprechung, wie könnte man dies ändern? 

Ich möchte die Frage abändern und lieber nach unsinnigsten Rechtsansicht fragen, die mir bisher begegnet ist. Gerade Versicherungen bringen mich in dieser Hinsicht immer wieder zum Erstaunen. 

Ein Beispiel: Die unfallversicherte Mandantin hatte im Jahr 2009 einen Unfall und schloss im Herbst des Jahres 2010 einen Rechtsschutzversicherungsvertrag ab. Vorher noch hatte sie den Unfall ihrer Unfallversicherung gemeldet. Nachdem sie nun (erst im Jahr 2013) mit der Unfallversicherung in Meinungsverschiedenheiten geriet, wollte sie bei ihrer Rechtsschutzversicherung Deckung dafür erreichen, dass sie sich die Unterstützung eines Anwalts holt. Die Rechtsschutzversicherung stellte sich tatsächlich auf den Standpunkt, dass der Unfall noch vor Abschluss des Rechtsschutzversicherungsvertrages gewesen sei und sie (die RS-Versicherung) deshalb wegen "Vorvertraglichkeit" nicht deckungspflichtig sei. Das ist natürlich blanker Unsinn. Es ist im Rechtsschutzversicherungsrecht allein darauf abzustellen, wann die Unfallversicherung mit ihrer Leistung in Verzug geraten ist bzw. sich weigert, ihren Pflichten nachzukommen. Das war hier offenkundig erst im Jahr 2013 nach endgültiger Ablehnung und damit lange nach Abschluss des Rechtsschutzversicherungsvertrages der Fall. 

 

Wie man derartige Szenarien vermeiden könnte?

Auf die Gefahr hin, polemisch zu wirken: Eine Lektüre der eigenen Versicherungsbedingungen würde in manchen Fällen bei den Versicherungssachbearbeitern vielleicht Abhilfe schaffen ...

 

Wie finden Sie Freiburg?

Freiburg ist eine gute Mischung aus Stadt, Kultur und Natur. Es gibt viel zu entdecken und diese Vielseitigkeit macht Spaß.

 

Haben Sie für unsere Leser einen Film- oder Buchtipp?

Ich empfehle eine Zeitschrift namens „Hohe Luft“. Das Magazin beleuchtet alltägliche, manchmal sogar banale Frage aus philosophischer Sicht in einer Weise, dass man nicht erst Philosophie studiert haben muss.

Bezüglich des Films: Was kann ich da schon anderes sagen als „Die fabelhafte Welt der Amelie“!

 


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MICHAEL GRAF, PATIENTENANWALT für Medizinrecht und Versicherungsrecht in Freiburg

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AMELIE VON SCHOENAICH LL.M. Eur., PATIENTENANWÄLTIN für Medizinrecht und Versicherungsrecht in Freiburg

AMELIE VON SCHOENAICH LL.M. Eur., PATIENTENANWÄLTIN

Ressortleitung Personenversicherungsrecht


ROBIN FÖRSTER, RECHTSASSESSOR Ass. Jur. mit Schwerpunkt im Versicherungsrecht und Medizinrecht

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Ressortleitung Medizinschadensrecht

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DOMINIQUE WERNER, REF. JUR.

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